Analysen­verzeichnis

Vitamin B2

Stamminformationen

Analysenname
Vitamin B2
Bemerkung zur Analyse (i)
Auftragsformular extern: ANALYTICA Vitamine

Wichtig! Falls Probe nicht am selben Tag an Analytica geschickt werden kann, unbedingt das Vollblut lichtgeschützt einfrieren und gefroren verschicken. B-Vitamine sind sehr instabil.
Indikation
Verdacht auf Resorptionsstörung oder chronische Lebererkrankungen
Suchbegriffe
Flavinadenindinukleotid, FAD, Riboflavin
Code (i)
A970
Status (i)
aktiv
letzte Änderung (i)
17.12.2025

Präanalytik

Material
EDTA, Monovette violett, 2.7ml
Bemerkungen

Probeentnahme

Probe vor Licht schützen! Vollblut, lichtgeschützt einfrieren!

Mindestvolumen
1 ml
Bemerkung Kinder (i)
1 ml
Haltbarkeit / Lagerung
1 d bei 4°C, länger einfrieren
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
EDTA Monovette2.6 ml313201Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Abteilung (i)
Extern
Labor (i)
ANALYTICA Medizinische Laboratorien AG Zürich
Labor
Auftragsformular
Klinische Chemie / Autoimmunität
Rubrik
Vitamine

Analytik

Methode
Hochdruckflüssigkeitschromatographie (HPLC)
Analysenfrequenz
2 x pro Woche
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.

Material
Alter
Referenzbereich
Vollblut
-
> 137 ug/l

Störfaktor: Licht

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Vitamin B2 (Ribaflavin) ist ein wasserlösliches Vitamin. Es wird über die Nahrung vor allem in Form seiner biologisch aktiven Derivate Flavinmononucleotid (FMN) und Flavinadenindinucleotid (FAD) aufgenommen. Anschliessend werden sie im Darmlumen durch Phosphatasen zu freiem Riboflavin dephosphoryliert und dann im Dünndarm aufgenommen.

Die beiden biologisch aktiven Formen dienen als Cofaktoren zahlreicher Redox-Enzyme und spielen eine zentrale Rolle in der Atmungskette, im Kohlenhydrat-, Fett- und Aminosäurenstoffwechsel. Ausserdem sind sie notwendig zur Aufrechterhaltung der Glutathionreduktase-Aktivität und besitzen somit eine antioxidative Wirkung.

In der Nahrung findet man sie vorwiegend in Fleisch, Leber, Milch, Eier und Blattgemüse.