Analysen­verzeichnis

Vitamin K1

Stamminformationen

Analysenname
Vitamin K1
Bemerkung zur Analyse (i)Auftragsformular extern:
IKC Uni Zürich, Untersuchungen von Blut, Vitamine

Wichtig! Probe sofort zentrifugieren und lichtgeschützt einfrieren, Vitamin K wird von Licht sehr schnell abgebaut!
Info USZ vom 06.08.2024: Sie brauchen mindestens 2 ml Plasma!

Vitamin K Unterversorgung ist in der Bevölkerung eher selten. Bei strikten Carnivoren, bei Patienten, welche über längere Zeit Antibiotika nehmen müssen (fehlende Darmflora, welche Vitamin K bilden könnte) und bei Neugeborenen kommt dies am ehesten vor.
Indikation
Verdacht auf Hypovitaminose (z. B. bei langdauernder Antibiotikatherapie)
Die Analyse dauert einige Wochen
Suchbegriffe
Phyllochinone, Konakion
Code (i)
A976
Status (i)
aktiv
letzte Änderung (i)
17.12.2025

Präanalytik

Material
Plasma Lithium-Heparin, Monovette grün, 4.9ml
Bemerkungen

Material

Separate Monovette abnehmen!
Alternativmaterial: Serum

Probeentnahme

Probe sofort vor Licht schützen, sofort zentrifugieren und Plasma lichtgeschützt einfrieren

Mindestvolumen
4 ml Blut
Bemerkung Kinder (i)
4 ml Blut
Haltbarkeit / Lagerung
bei -18°C, zwingend lichtgeschützt!
Bemerkung Nachbestellung
nicht möglich
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Li-Heparin Monovette mit Gel4.9 ml308176Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Abteilung (i)
Extern
Labor (i)
Universitätsspital Zürich , Klinische Chemie (IKC)
Labor
Universitätsspital Zürich , Klinische Chemie (IKC)
Auftragsformular
Klinische Chemie / Autoimmunität
Rubrik
Vitamine

Analytik

Methode
HPLC-Massenspektrometrie
Analysenfrequenz
einmal pro Monat
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.

Material
Alter
Referenzbereich
Alle
-
0.1 - 1.2 ug/l

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Die beiden wichtigsten natürlich vorkommenden fettlöslichen Vitamin K-Verbindungen sind Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinon). Die Halbwertszeit von K1 beträgt ca. 1 - 4 Stunden.

Vitamin K1 hat verschiedene Wirkungen: intrahepatische Bildung des Prothrombinkomplexes (Faktoren II, VII, IX, X), Aktivierung von Protein C und Protein S; extrahepatische Bildung von Osteocalcin in den Osteoblasten.

Phyllochinon (Vitamin K1) wird in den Zellen grüner Pflanzen (Chloroplasten) synthetisiert und ist dort am Photosyntheseprozess beteiligt. Es kommt in praktisch allen grünen Gemüsen vor, besonders reichhaltig im Grünkohl, Spinat, Salat, Fenchel, Rosenkohl und in Kichererbsen.