Analysen­verzeichnis

Praeklampsie-Screening

Stamminformationen

Analysenname
Praeklampsie-Screening
Bemerkung zur Analyse (i)
Das Screening umfasst in der SSW 11 -14 die biochemischen Marker PAPP-A und PlGF Entscheidend ist die SSL (45 bis 84 mm).

Die klinischen Angaben vom Aa. uterinae-Doppler und der Blutdruck der Schwangeren müssen bekannt sein. Ein computergestützter Algorithmus ermittelt das Risiko für eine Praeklamsie (fast Screen pre I plus vs. 3.0 basierend auf den Richlinien der Fachgesellschaft London/ England).

Nach Untersuchungen aus der Arbeitsgruppe von Prof. Nicolaides können 80-90% der Schwangerschaften erkannt werden, bei denen sich vor der 34. SSW eine Präeklampsie entwickelt sowie etwa ca. 61% der Fälle einer Präeklampsie vor der 37. SSW.
Die Falsch-Positivrate wird mit 5% angegeben.
Indikation
Risikoberechnung einer Praeklampsie in der SS
Code (i)
A778
Status (i)
aktiv
letzte Änderung (i)
17.12.2025

Präanalytik

Material
Serum, Monovette braun, 7.5ml
Mindestvolumen
2 ml
Haltbarkeit / Lagerung
Serum 24h bei 2-8 °C, 1 Monat bei -20°C.
Bemerkung Nachbestellung
24h bzw. 1 Monat
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Serum CAT mit Gel7.5 ml308254Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Abteilung (i)
Intern
Auftragsformular
KCI: Risiko-Screening ETT

Analytik

Methode
1 Immunoassays PlGF (Kryptor)
Analysenfrequenz
Mo - Fr
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.

Zusatzinformationen

Literatur
Competing Risks Model in Early Screening for Preeclampsia by Biophysical and Biochemical Markers Ranjit Akolekar, Argyro Syngelaki, Leona Poon, David Wright, Kypros H. Nicolaides Fetal Diagn Ther 2013;33:8–15