Parathormon (PTH)
Stamminformationen
| Analysenname | Parathormon (PTH) |
| Bemerkung zur Analyse (i) | Labor intern: Nur in Ausnahmefällen aus Serum möglich. Aufgrund der Instabilität von PTH in nicht abgetrenntem Serum sollten Serumröhrchen sofort zentrifugiert werden. |
| Indikation | Differenzialdiagnose der Hypercalcämie, Diagnose und Verlaufskontrolle eines Hyperparathyreoidismus, Niereninsuffizienz |
| Suchbegriffe | Parathyrin, intaktes Parathormon, iPTH, PTH (1-84) |
| Code (i) | A741 |
| Status (i) | aktiv |
| letzte Änderung (i) | 17.12.2025 |
Präanalytik
| Material | EDTA, Monovette violett, 2.7ml oder Serum, Monovette braun, 7.5ml, ;Plasma Lithium-Heparin, Monovette grün, 4.9ml | ||||||||||||||||||||
| Bemerkungen | PatientenvorbereitungBlutspiegel tageszeitabhängig, am besten morgens nüchtern ProbeentnahmeProbe unmittelbar nach der Entnahme zentrifugieren und Plasma abtrennen. ProbenbehandlungProbe sofort zentrifugieren, Plasma abtrennen | ||||||||||||||||||||
| Mindestvolumen | 1 ml Blut | ||||||||||||||||||||
| Bemerkung Kinder (i) | 1 ml Blut | ||||||||||||||||||||
| Haltbarkeit / Lagerung | Aufgrund der Instabilität von PTH in nicht aufgetrenntem Serum, sollten Serumröhrchen sofort zentrifugiert werden. PTH hat sich allerdings in mit EDTA antikoaguliertem Vollblut bei RT über mehr als 24h als stabil erwiesen. Deshalb sollte EDTA-Plasma bevorzugt werden.
Serum: 8h bei 15 - 25°C, 2d bei + 4 - 8°C, 6 Monate bei -20 °C
Plasma: 2d bei RT, 3d bei + 4 - 8 °C, 6 Monate bei -20 °C
(nur einmal einfrieren) | ||||||||||||||||||||
| Medium |
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Ausführung
| Institut / Labor | |
| Abteilung (i) | Intern |
| Auftragsformular | Klinische Chemie / Autoimmunität;Laborauftrag Sursee / Wolhusen |
| Rubrik | l |
Analytik
| Methode | Elektrochemilumineszenz-Immunoassay (ECLIA), Sandwichprinzip [Cobas 8000 e 801] | ||||||||||||
| Analysenfrequenz | Mo - Fr | ||||||||||||
| Referenzbereich | Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen. Analytische Nachweisgrenze: 1.20 pg/ml Funktionale Sensitivität: 6.0 pg/ml Messungenauigkeit < 2%.
Störfaktoren: Hämolyse, Antikörper gegen tierische Immunglobuline (z. B. HAMA), Antikörper gegen Streptavidin, hohe Biotin-Dosen (> 5mg/Tag) | ||||||||||||
| Umrechnung / Faktor | [pg/ml] × 0.106 = [pmol/l] [pmol/l] × 9.43 = [pg/ml] |


