Analysen­verzeichnis

Mykobakteriologie (TB-Diagnostik) Mikroskopie

Stamminformationen

Analysenname
Mykobakteriologie (TB-Diagnostik) Mikroskopie
Bemerkung zur Analyse (i)Telefonnummer direkt: 041 205 34 61



Prinzipiell wird von der Anforderung eines notfallmässigen Ziehl-Neelsen-Präparates abgeraten. Eine notfallmässige Mikroskopie wird nur (aus zwingenden epidemiologischen Gründen) von Sputum ausgeführt. Dazu ist vorgängig mit dem IMM telefonische Rücksprache zu nehmen. Da die Mikroskopie aus unkonzentriertem Material gemacht wird, ist sie nicht aussagekräftig, d.h. bei einem negativen Resultat darf eine TB nicht ausgeschlossen werden. Ebenso wenig kann mit einem notfallmässig hergestellten Ziehl-Neelsen Präparat entschieden werden, ob die Isolierung des Patienten aufgehoben werden kann.
Sputumproben für eine notfallmässige Mikroskopie müssen werktags bis spätestens 17.00 h, samstags bis 11.00 h im IMM abgegeben sein.

Aus sterilen Materialien (Liquor, Pleurapunktat etc.) werden keine notfallmässigen Ziehl-Neelsen Färbungen angeboten.
Code (i)
A696
Status (i)
aktiv
letzte Änderung (i)
17.12.2025

Präanalytik

Material
Verschiedene Patientenmaterialien
Bemerkungen

Material

Keine Mikroskopie: Blut, Knochenmark, Magensaft (Ausnahme: Kinder bis 12 Jahre)
Urin (Ausnahmen: Einsender Urologie, Einmalkatheterurin, St. n. Urogenital-TB, St. n. NTPL)

Haltbarkeit / Lagerung
bei 4° C (oder RT)

Ausführung

Institut / Labor
Medizinische Mikrobiologie
Abteilung (i)
Intern
Auftragsformular
Mikrobiologie [blau]
Rubrik
Mykobakterien (Tuberkulose)

Analytik

Methode
Auramin-Rhodamin (Fluoreszenzmikroskopie), Bestätigung durch Ziehl-Neelsen (Lichmikroskopie) Nachweisgrenze: 5 000-10 000 säurefeste Stäbchen/mL Material Sensitivität: ca. 60% Spezifität: ca. 98% Der positive prädiktive Wert einer positiven Mikroskopie für eine Tuberkulose liegt bei Sputum bei 92% (Yajko DM et al. CID 1994;19:334-346)
Analysenfrequenz
Mo - Fr
Referenzbereich
-