Analysen­verzeichnis

IL-2 Rezeptor, solubel

Stamminformationen

Analysenname
IL-2 Rezeptor, solubel
Bemerkung zur Analyse (i)

Auftragsformular extern:

Liquor: AKI / Liquor einfrieren und auf Trockeneis versenden

Indikation
Erhöhte Konzentrationen an IL-2RS sind Indikator für einen aktiven zellvermittelten Immunprozess. Der Nachweis im Serum dient zur Aktivitätsdiagnostik bei Patienten:
- nach Organtransplantation (Früherkennung von Komplikationen wie Abstossung oder Infektion)
- mit Sarkoidose
- mit Lymphomen
Suchbegriffe
Interleukin 2 Rezeptor, IL - 2Rs, sIL - 2R
Code (i)
A515
Status (i)
aktiv
letzte Änderung (i)
22.01.2026, Marcel Eugster

Präanalytik

Material
Serum [Monovette braun] oder Liquor
Bemerkungen

Probenbehandlung

zentrifugieren, abgiessen

Mindestvolumen
2 ml Blut / 0.5 ml Liquor
Bemerkung Kinder (i)
2 ml Blut / 0.5 ml Liquor
Haltbarkeit / Lagerung
bei -20°C
Bemerkung Nachbestellung
Nachbestellung innerhalb 4 h nach Blutentnahme
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Serum CAT mit Gel7.5 ml308254Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Abteilung (i)
Intern
Auftragsformular
Klinische Chemie / Autoimmunität
Rubrik
Zusätzliche Analysen, Handeintrag

Analytik

Methode
ELISA (Enyme Linked Immuno Sorbent Assay)
Referenzbereich

Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.

Material
Referenzbereich
Serum
19.1 - 68.5 U/ml
Liquor
< 150 pg/ml

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
T-Zellen sind notwendig für die Abwehr von intrazellulären Erregern wie Viren, Bakterien und Parasiten. Das wichtigste Zytokin für die Aktivierung der T-Zellen ist das IL2. Es bindet an den IL2-Rezeptor aktivierter T-Zellen (erst nach Aktivierung durch das Antigen werden alle drei Untereinheiten des Rezeptors, inklusive CD25, exprimiert).
IL2-aktivierte T-Zellen erhöhen die Anzahl ihrer membrangebundenen IL2-Rezeptoren und geben auch eine lösliche Form (soluble IL2-receptor) ans Blut ab.
Der sIL2R bindet überschüssiges IL2 und gibt es später wieder ab (Depotwirkung). Bei T-Zellaktivierung steigt der sIL2R signifikant an.