Analysen­verzeichnis

EPO-Rezeptor Mutationen

Stamminformationen

Analysenname
EPO-Rezeptor Mutationen
Bemerkung zur Analyse (i)Labor intern:
Analyse: Das EPOR-Mutationsscreening erfolgt aus peripherem Blut. DNA wird extrahiert und die Exons 7 und 8 des EPOR-Gens werden mittels PCR und Sequenzanalyse analysiert. (Inselspital Bern)

Antwortzeit dauert 5 - 10 Tage




Analysencode:
VEPOM

Zusätzliche Vorbereitungen:
Werte vom aktuellen HG2 mitsenden. Wenn kein aktuelles HG2 vorhanden oder Patient nicht mehr da ist, muss keines mitgeschickt werden.
WICHTIG: Die Röhrchen für den Versand dürfen nicht geöffnet werden!
WICHTIG: Einverständniserklärung und Kostengutsprache muss mitverschickt werden

Versand/ Transport:
Mo - Fr ungekühlt per A-Post
-> muss bis 14:00 Uhr in Bern eintreffen!

Versandcouvert und Etiketten:
ACHTUNG: Für Bern sind zwei verschiedene Versandcouverts vorhanden


Clinical Genomics Lab (CGL)
Fachbereich Hämatologie
Inselspital
3010 Bern
Tel. +41 31 632 03 09
haematologie.cgl@insel.ch
www.cgl.insel.ch
Code (i)
A329
Status (i)
aktiv
letzte Änderung (i)
17.12.2025

Präanalytik

Material
EDTA, Monovette violett, 7.5 ml
Bemerkungen

Patientenvorbereitung

Genetische Untersuchung: Der verordnende Arzt/Ärztin ist verantwortlich für die Einholung der Einverständniserklärung und der Kostengutsprache welche in der Patienten-Akte abgelegt und zusätzlich ans Labor mitgegeben wird.

Mindestvolumen
7.5 ml Blut
Bemerkung Kinder (i)
7.5 ml Blut
Haltbarkeit / Lagerung
24 h bei RT
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
EDTA Monovette7.5 ml308179Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Abteilung (i)
Extern
Labor (i)
Inselspital Bern, Molekulare Diagnostik
Labor
Inselspital Bern, Molekulare Diagnostik
Auftragsformular
Inselspital Bern, Hämatologie genomische Analysen, Hereditäre Erkrankungen

Analytik

Methode
PCR und Sanger Sequenzierung Methoden-Typ: qualitativ
Analysenfrequenz
Mo - Do, Probenmaterial muss innerhalb 24 h nach Entnahme und bis Fr 14.00 Uhr am Bestimmungsort eintreffen!
Referenzbereich
-

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
EPOR Mutationen liegen in der zytoplasmatischen Domäne des EPO-Rezeptors (Exone 7 und 8) und führen meist zu einem Verlust des negativ regulatorischen C-Terminus des Rezeptors. Die typischen EPOR Mutationen sind nonsense-Mutationen, d.h. eine Aminosäure wird gegen ein Stop-Codon augetauscht, was zu einem verkürzten Protein führt. Mutierte EPO-Rezeptoren sind hypersensitiv für EPO und führen zu einer gesteigerten Proliferation der roten Zellreihe (Erythropoiese) bei normalem oder erniedrigtem EPO-Spiegel. Die Mutation folgt typischerweise einem autosomal dominanten Erbgang. (Inselspital Bern)
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